traumessenz – fragmente

Orchester-heilende Saiten

Ich habe heute zum allerersten Mal digitale Musik im Internet gekauft. Es handelt sich dabei um das Minialbum “the strings that heal the orchestra” von Mirko Uhlig. Zu erwerben für 3,50 EUR bei taâlem, einem kleinen französischen Label, welches sich auf exklusive Mini-CD-Roms aus dem Ambient-Bereich spezialisiert hat. Mirko Uhlig (aka Aalfang mit Pferdekopf) ist mir bereits früher begegnet, nach dem Hören des Samples musste ich dann auch einfach zugreifen. Es hat sich gelohnt.
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Elternzeit in Südafrika

In der Zeit vom 18. Februar bis 29. März habe ich mit Frau und Kind einen Teil meiner Elternzeit in Südafrika verbracht. In der kommenden Zeit möchte ich diese Reise, die uns von Kapstadt über Cape Agulhas, die Garden Route, Port Elizabeth und Buffalo City, Hogsback, Graaff-Reinet, Oudtshoorn und die Route 62, die Cederberg Mountains, Paternoster und wieder zurück nach Kapstadt führte, hier gern Revue passieren lassen.
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Ich als Vater …

… möchte keine Erhöhung des Kindergeldes. Nein, ich möchte sie nicht. Die zwanzig Euro werden bei uns und sicher auch bei vielen, die es sich leisten können auf einem Sparkonto gebunkert und nicht die Wirtschaft ankurbeln.
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alltägliche Merkwürdigkeiten …

Finde nur ich es merkwürdig (beschämend, ärgerlich, zum Himmel schreiend, … ), dass um 18,6 Mio EUR Co-Finanzierung des so genannten Schulobst-Programms lange gestritten wird und gleichzeitig im Zuge der Krise Hundert Milliarden EUR in schwarzen Löchern versenkt werden? Da ist man doch erst einmal sprachlos um dann den Kopf zu schütteln und sich den nächsten Nachrichten zuzuwenden. Leider. Denn solche Merkwürdigkeiten gehören mittlerweile ja wie selbstverständlich in den Alltag …

Arcana – Raspail

Arcana ist eines der ganz besonderen musikalischen Projekte, die mich schon seit ihrem ersten Album (Dark Age of Reason, 1996) begleiten. Damals wie heute ein großartiges Album und der Beginn einer Karriere, die bis heute anhält.

Vier Jahre ist nun her, dass Peter Bjärgö und seine vier Mitstreiter das Album “La Serpent Rouge” präsentierten. Vier Jahre Zeit, um es wirken und werken zu lassen, nun ist es aber wieder soweit: Mit “Raspail” hat ein neues Stück Arcana das Licht der Welt und die Ohren der Fans (und derer, die es werden könnten) erblickt.
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Kurzer Gedanke zur gestrigen Wahl

Statistiken sind ja in der Regel mit Vorsicht zu genießen, das ist auch mir bewusst. Wenn das, was Wolfgang Lieb auf den Nachdenkseiten schreibt aber auch nur annähernd stimmt, ist das in meinen Augen schon bemerkenswert:
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Zu Staub …

Still falling
Breathless and on again
Inside today
Beside me today
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Sleep Research Facility – Deep Frieze

Es ist kalt. Ein starker Wind zieht auf, treibt den Schnee in die Augen. Die Sonne geht vorerst nicht unter an diesem südlichsten Punkt der Erde. Von diesem Ort erzählt “Deep Frieze”, das neueste Klangwerk des Schotten Kevin Doherty aka Sleep Research Facility. Kalt und weiss schleichen eisige Klangteppiche aus den Lautsprechern, unterlegt vom stetigen Wind der Antarktis. Schon im ersten Stück wird klar, worum es hier geht: Pure, minimalistische Kälte, nur gelegentlich durchbrochen von einer schwachen, aber doch vorhandenen Sonne, die mit viel Mühe ihre Wärme versendet und deren Licht sich vielfach im blanken Eis bricht.
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The Oratory of Divine Love – Purgatorio

Es beginnt sacht zu rauschen. Von weit her dringt ein leises Singen zart durch den wehenden Klangteppich, der sich langsam immer drohender gebiert. Monoton nimmt der untergründige Klang mich ein und bietet den hallenden Stimmen aus der Ferne einen sicheren Weg zu mir. Ein immer stärker werdender Druck breitet sich aus, aus dem Rauschen wird ein maschinelles Dröhnen und Brummen.
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Atum & Roto Visage

Syndrom Cotarda

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