Zu Staub …

// April 30th, 2008 // No Comments » // gehört, tagebuch

Still falling
Breathless and on again
Inside today
Beside me today
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Sleep Research Facility - Deep Frieze

// April 24th, 2008 // No Comments » // gehört

Es ist kalt. Ein starker Wind zieht auf, treibt den Schnee in die Augen. Die Sonne geht vorerst nicht unter an diesem südlichsten Punkt der Erde. Von diesem Ort erzählt “Deep Frieze”, das neueste Klangwerk des Schotten Kevin Doherty aka Sleep Research Facility. Kalt und weiss schleichen eisige Klangteppiche aus den Lautsprechern, unterlegt vom stetigen Wind der Antarktis. Schon im ersten Stück wird klar, worum es hier geht: Pure, minimalistische Kälte, nur gelegentlich durchbrochen von einer schwachen, aber doch vorhandenen Sonne, die mit viel Mühe ihre Wärme versendet und deren Licht sich vielfach im blanken Eis bricht.
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The Oratory of Divine Love - Purgatorio

// April 24th, 2008 // No Comments » // gehört

Es beginnt sacht zu rauschen. Von weit her dringt ein leises Singen zart durch den wehenden Klangteppich, der sich langsam immer drohender gebiert. Monoton nimmt der untergründige Klang mich ein und bietet den hallenden Stimmen aus der Ferne einen sicheren Weg zu mir. Ein immer stärker werdender Druck breitet sich aus, aus dem Rauschen wird ein maschinelles Dröhnen und Brummen.
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Hoffentlich sehenswert

// December 5th, 2007 // No Comments » // notizblock

Filmekunst, die ich gerne noch rezipieren will. Die Liste wird vermutlich eher länger als kürzer, wird aber halbwegs aktuell gehalten.
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Cotard und kalte Gedanken

// July 30th, 2007 // No Comments » // austausch

Verehrter Herr von B.,

haben Sie sich irgendwann einmal gefragt, ob Sie wahrhaftig existieren oder haben Sie das sogar einmal ernsthaft angezweifelt? Ist es Ihnen schon einmal in den Sinn gekommen, dass Ihnen vielleicht eines Ihrer Organe fehlen könnte (fällt es doch als Laie gewiss schwer, solcherlei Vermutungen nachzuprüfen)? Ist in Ihnen einmal der Gedanke gekeimt, dass alles Bestehende nichtig und leer sein könnte? Oder sperrt sich Ihr Verstand grundsätzlich gegen Ideen dieser Art?
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Neulich in der Konditorei

// June 18th, 2007 // No Comments » // gelesen

Die anderen Damen hatten durchaus nicht die Absicht, sich in Sachen Verstopfung so ohne weiteres übertrumpfen zu lassen. Sie litten intensiver als irgendwer sonst an Verstopfung. Sie wollten das Gehörte nicht glauben, sie verlangten Beweise. Die solchermaßen unter Druck gesetzte Dame teilte mit, sie mache jetzt Winde, wenn sie aufs Klo gehe, das reinste Feuerwerk …

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Zurück aus Wien

// April 23rd, 2007 // No Comments » // austausch

Liebes Fräulein D.,

ich bin am heutigen Tage wohlbehalten aus Wien wieder hier in meiner Heimat eingetroffen. Es war eine wundervolle Reise voll von Eindrücken, die ich Ihnen aber an anderer Stelle ausgiebig darlegen möchte. Ich muss Ihnen in diesem kurzen Brief von einer Sonderbarkeit berichten, die mir genau heute wiederfahren ist. Schnellstmöglich verließ ich nach der Ankunft den Bahnhof, die Müdigkeit und Vorfreude trieb mich eilig in mein kleines Kämmerlein. Dort fand ich die Post vor, die in den vergangen zwei Wochen für mich abgegeben wurde.
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172 Minuten

// April 16th, 2007 // No Comments » // tagebuch

Ich freue mich sehr auf diese 172 Minuten und bin gespannt, was sie aus mir zu machen vermögen. Vielleicht einen ratlos dreinschauenden und sich dumm fühlenden kleinen Jungen. Vielleicht einen erleuchteten Seher. Vielleicht einen glühenderen Verehrer seiner Kunst, wovon ich grundsätzlich schonmal ausgehe. Sicherlich und hoffentlich aber jemanden, für den sich diese 172 Minuten zu einem Weg ausrollen werden, der noch lange beschritten werden kann, der Gehirnwindungen fast platzen lässt vor Gedankenspielen und Sinnsuchen, der sich subjektiv auf Monate ausdehnen wird. Ich freue mich darauf, die Hasen zu sehen, die polnischen Dialoge nicht zu verstehen, in das Grauen einzutauchen und die Ratlosigkeit in den Knochen zu spüren. Ich freue mich auf den Willen, nachzuahmen, auf das Gefühl, etwas lohnendes zu sehen und zu hören.  Am 26.4. ist es soweit. Oder auch ein paar Tage später. Continue Reading

Verehrtes Fräulein D.,

// March 1st, 2007 // No Comments » // austausch

ich schreibe Ihnen noch ein paar Zeilen, bevor ich mich heute noch nach draußen wage um das letzte Stück blauen Himmels zu genießen. Nachdem ganze Sturzbäche grauschmutzigen Wassers den gesamten heutigen Tage vom Himmel prasselten, muss ich doch noch aus meiner engen Stube und ein wenig saubere Luft schöpfen. Heute war wirklich ein sonderbarer Tag müssen Sie wissen und das atmen fällt mir fast schon schwer.
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Lieber Vater,

// February 21st, 2007 // No Comments » // austausch

ich weiss, Sie haben mich gestern erwartet, insbesondere da die anstehenden Ausbesserungsarbeiten recht umfangreich und mühsam sein müssen. Entschuldigen Sie bitte mein Fernbleiben, ich weiss, dass es kaum gut zu machen ist. Aber seid bitte nicht erbost, ich kann es erklären. Bitte glaubt mir meine folgenden Worte, auch wenn es vielleicht schwerfällt.
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