Entseelung

Leere im Herzen
weinende Seele

Tränen
die sich im Nichts verlieren
Gedankengänge, frei beweglich
in der Unendlichkeit
des Universums
Jeder Stern ein Traum
geschaffen für ewig
um geträumt zu werden
Materie vergeht im Schoß der Erde
unter einem dunklen Himmel
voller Träume
Spuren hinterlassend
die verwischt werden vom wehenden Wind
der Zeit…
Mein Geist in einem verwirrten Sein
Licht der Ewigkeit
vor meinen Augen flackert
umringt von unbekannten Stimmen
unsichtbare Fremde
Grelle, stechende Helligkeit
nicht warm, jedoch wohltuend
da ich der Kälte entkam
die mich zerfraß
Der Mond flüstert
als mein einzigster Gefährte
im vor mir liegenden Ewigen
Ich blicke auf die dunkle, traurige Welt
von Mitleid erfüllt
Nur einige Lichter leuchten
im Dunkeln
einsam wie ich
oder sind sie nur Illusion?
Ich hoffe nicht
und ich weiß jetzt
daß ich war
jedoch immer noch bin …