Sehnsucht

Das Warten mich zerfrisst
glitzerndes Mondlicht

tropft aus dem Schutz
der schlafenden Wärme
Einsamkeit
ich liege im Sterben
denn ich bin verletzbar geworden
nachdem ich begann zu lieben
Der Engel, der mich führen sollte
ließ mich zurück im Schatten
Das Gefüge zerbricht
zurück bleiben nur Ruinen
die untergehen im Wind der
Vergessenheit
Das Licht des Seins
flüstert mir ein letztes Mal zu
bevor es zerbricht
und meine Seele im Nebel verschwindet
erneut wartend am Ufer des Sees
der Tränen
hoffe ich, daß mein einsamer Engel
erneut zu mir findet
und mich nicht hier im Dunkeln
versteinern lässt …