Abseits

abseits
der Schleiernebel

des wirren Klängerauschens
der eisgrauen Winde
seichtes Farbenspiel
verschollen
in tiefen Flüssen
ein einsamer Tänzer
schwebend
zu tiefblauen Klängen
geschlossener Augen
im schweigenden Takt
des Seelenliedes
des meinen
und des Deinen
im stillen morgen
mit Wogen von Augenlicht
inmitten tiefer Wunden
berührst Du mich
im Vergessen
verlorener Gesichter
spielen Hände
mit Gedankenmusik
in Schauern warmen Regens
versunken
versteckt
still
sehe ich Dir zu
mein kleiner Tänzer