traumessenz – fragmente

Erinnerung

still fällt regen
auf kühle haut

die einmal zitternd
anderer haut gewahr wurde
wärmeschauer durchlebend
mit einem schreienden pochen
aus entfernten tiefen
das laut und fast drohend
leben verkündete,
mit einer sehnsucht
die im anblick der erfüllung
riesenhaft aufstieg
zu einem tosenden sturmgewitter
und dem willen nach unsterblichkeit,
mit einer liebe
die verwundbarer machte
als ein nackter körper
es jemals zu sein vermag
und dennoch die stärke
einer wand aus stahl gab
all das leiden von einst belächelnd,
mit einer stimme
die zitternd schwach
in erregender umklammerung
nur zu flüstern fähig war
lang vergessene worte
sinnliche klangschauer,
und der regen fällt nun
in seiner stillen melodie
wie er es einst tat
als nun längst vergangenes
spürbar war…


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