Nacht

Der unendliche Nachthimmel erstreckt sich über mir
behutsam bedeckt er mich, streichelt meinen Blick

die letzten rötlichen Schatten der Abendsonne sind vergessen
der Tag ist längst verschwunden aus meinem Gedächtnis
lindes Licht kämpft sich mühsam durchs Geäst
der kühle Schein bedeckt anspruchslos meinen Körper
und spielt mit den unzähligen Schatten
die sich hierher verirrten
in einem Moment der Sorglosigkeit
Rauschen durchzieht die knorrigen Bäume
ihr Antlitz ist in Dunkelheit gehüllt
und nur die unzähligen Träume verraten die Anwesenheit
der Träumenden
verschlossen und stumm beherrschen mich die Bilder
sie ziehen mich in ihren Bann
und ich versinke in meine eigene Illusion
Ich werde zum Spielball meiner Gedanken
und genieße es …