Stern
Ewig wandelnd
unter einem seltsamen Stern
sein Schein hüllt mich ein
und ich bin gefangen
in einem Meer aus Verwirrung
warmes Licht verschluckt das Dunkel
und wird sogleich ausgelöscht
von der Kälte
ein immerwährendes Wechselspiel
hilflos stehe ich auf der Klippe
unbeweglich beobachte ich
Winde lassen mich wanken
die Klippe bröckelt
unter meiner Last
die Zeit für den Sturz
scheint zu kommen
doch nicht zum ersten Mal
bereite ich mich vor
auf die bodenlose Tiefe
Farben durchlaufen den fernen Himmel
und mein seltsamer Stern leuchtet weiter
auf die Klippe, die schon bald
nicht mehr existiert
und mich allein lässt
in dem quälenden Wechselspiel
meiner Verwirrung …