spielend leicht in worte zu verweben
vermag ich nicht dieses gefühl
das mich umklammert hält
dem zarten griff des kindes gleich
im arm der mutter
es ist wie ein bebendes zittern
das vibrieren der luft
in erwartung des erlösenden regengusses
im hitzeflimmern des sommers
es ist wie dankbarkeit
für das schimmernde lächeln
des nachthimmels
und dessen offenbarenden anblick
der allein nur mir bestimmt
es ist wie die kraft
die das licht dem leben schenkt
selbstlos und voller güte
schillernde farbenspiele erntend
es ist wie behütende sicherheit
die sanft bedeckt meinen geist
wenn alpträume quälend tanzen
im nächtlichen schatten
es ist wie ewig währende sehnsucht
nach einem stummen kuss
der auf den lippen verharrend
meine gedanken pulsieren lässt
in dem wunsch nach ewigkeit
und es ist schliesslich wie die angst
dass all das einmal
im tiefen schlund des vergessens
stumm ertrinken könnte
wie der name dieses gefühls
der mir nicht mehr einfallen will…