die luft liegt zitternd vor dem aug
das sanft durchschweift den späten tag
dem drang ergeben nun zu erfahren
und still im geiste zu bewahren
was dieser offenbart
die haut spürt jedes tröpfchen tau
das niederlässt sich an dem halt
der warm noch still und starre steht
und zusieht wie der tag vergeht
wie er es selbst tut…bald
der duft des abends schweigend kriecht
durchzieht verlassen wald und flur
die müden lungen trinken nun
wie sie es pflegten nie zu tun
einen tiefen zug natur
sekunden nur unendlich lang
die zeit nun ihren takt verfehlt
verlangen schwer das herz verschnürt
nach stille die unendlich wird
durch sehnsucht tiefbeseelt
das stück metall zieht seine bahn
von kummer durch das fleisch geführt
der schmerz der langsam fortpflanzt sich
den leib ergreift unweigerlich
wird intensiv gespürt
die nacht nun still der knall vergessen
der kurz nur aufschrie ungedämpft
des körpers leben nun zunichte
ein sanftes lächeln im gesichte
er hat genug gekämpft