Schlaf Vers 2

im nebel
in dunklem rot
schweigend

durch tiefstille gänge
im sein
im fall
schwerelos
ein sternenschauer
zieht durch die kälte
eisig und flüchtend
vor dem was ist
ahnend was kommt
am ende des weges
mondlicht zerfliesst
weicher atem gefriert
entferntes feuer
erstarrt
stille
leere
nur ein
vergangenes lächeln
echoschwer
totgedacht
der kusshauch
fast schon vergessen
ein hall
von weit her:
“schlaf mein kind
und träum…”