His Divine Grace – Eurydice
Nachdem ich einige Kritiken zu diesem Album gelesen habe, sollte es endlich Zeit werden, mir mal selbst ein Bild davon zu machen … und die Investition hat sich tatsächlich gelohnt.
Ich hatte zwar übersehen, dass es sich hierbei nicht um ein Dark-Ambient sondern lediglich (;)) eher um ein Ambient-Album handelt. Aber das tut der Sache natürlich keinen Abbruch.
Was hier von den Franzosen fabriziert wurde ist minimal, Entspannung pur, Melodie, Melancholie … das trifft’s vielleicht ganz gut. Man könnte auch zu “langweilig” neigen, denn in der Tat ändert sich im Großen und Ganzen wenig. Der Sound bleibt gleich, nur die Melodie variiert, aber (was wie ich finde viel wichtiger ist) ebenso die Grundstimmung bei jedem Stück. Es wird aber schwierig sein, ein bestimmtes Stück im Kopf zu behalten, denn so schnell die Melodien durch die Gehörgänge sirren, sind sie auch schon wieder verflogen. Was mich betrifft, bin ich aber dann auch schnell gewillt, die Wiederhol-Taste zu drücken, denn das angenehme Gefühl beim Hören ist schon schön
Wer gerne Vergleiche zu Rate zieht, dem sei gesagt, dass das Album an sich einmalig ist, sich meiner Meinung nach am ehesten vielleicht noch mit Hoedh vergleichen lässt, wobei auch das den Kern nicht treffen kann.
Meine Wertung: 8 von 8