geschrieben
Ich behaupte nicht, mit Worten gut umgehen zu können. Ich bin kein Poet und kein Dichter. Aber gerne spiele ich mit den Worten, die in meinem Kopf existieren.
Schon seit einigen Jahren schreibe ich hin und wieder Gedanken nieder, die mich bewegen, inspirieren oder befallen. Sprachlich inspiriert beispielsweise von der wundervoll abstrakten und rätselhaften Poetik Endraums entstand so eine Reihe von Gedichten, von denen jedes einzelne eine Erinnerung an einen Gedanken darstellt. Nicht immer aktuell was meine Person betrifft, aber dennoch Teil von mir und deshalb hier zu lesen.
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28 October 1998 with no comments
Hände, nach einem Gesicht suchend
tastend
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10 June 1997 with no comments
Das Augenlicht verirrt sich
in der Fernen
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8 May 1997 with no comments
Ein Gedanke benetzt mein Hirn
ein einzelner, kleiner Gedanke
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20 March 1997 with no comments
Ewig wandelnd
unter einem seltsamen Stern
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13 February 1997 with no comments
Das dunkle Meer rauscht verträumt
die riesige, jedoch kühle Scheibe des Mondes
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11 February 1997 with no comments
Das kleine Fenster steht weit offen
Nebelschwaden ziehen daraus hervor
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1 January 1997 with no comments
Das feuchte, vom Tau der Nacht benetzte Laub bleibt völlig lautlos unter seinen Füßen, die ihn hierher trugen. Er steht vor dem großen Tor. Das gealterte Mauerwerk arbeitet seit mindestens hundert Jahren an seinem Verfall. Er drückt die Klinke herrunter und das aus Stahl gefertigte, mit vielen wunderschönen Verzierungen ausgestattete Tor gibt in seinem Schloß [...]
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1 January 1997 with no comments
still fällt regen
auf kühle haut
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1 January 1997 with no comments
in einem stummen wald,
an einem schwarzen see,
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1 January 1997 with no comments
Abgründige Tiefe,
leeres Schweigen