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Ich behaupte nicht, mit Worten gut umgehen zu können. Ich bin kein Poet und kein Dichter. Aber gerne spiele ich mit den Worten, die in meinem Kopf existieren.

Schon seit einigen Jahren schreibe ich hin und wieder Gedanken nieder, die mich bewegen, inspirieren oder befallen. Sprachlich inspiriert beispielsweise von der wundervoll abstrakten und rätselhaften Poetik Endraums entstand so eine Reihe von Gedichten, von denen jedes einzelne eine Erinnerung an einen Gedanken darstellt. Nicht immer aktuell was meine Person betrifft, aber dennoch Teil von mir und deshalb hier zu lesen.

Regen 0

In langen geraden Bahnen durchschneiden sie die Luft, die nach Angst riecht. Das Prasseln des Regens, der mein Traum ist, durchdringt die Konsistenz meines Geistes. Die Pfützen meines Bewußtseins verdunsten in einer Hitze, die aus dem Nichts kommt.

Nacht 0

Der unendliche Nachthimmel erstreckt sich über mir behutsam bedeckt er mich, streichelt meinen Blick

Ende der Zeit 0

Schritte verhallen ein Blick versiegt

im Augenschein 0

Im Augenschein Im Zwielicht

Abseits 0

abseits der Schleiernebel

Sehnsucht 0

Das Warten mich zerfrisst glitzerndes Mondlicht

Wald 0

Ich schreite durch einen Wald. Ich bin allein. Mächtige, uralte Schönheit umgibt mich. Anmutige Riesen schließen die Stille in sich ein, die jetzt mich in sich aufnimmt. Durchdrungen wird sie vom holzigen Knarren greiser Natur und vom Rascheln der Blätter im verträumten Wind.

Entseelung 0

Leere im Herzen weinende Seele

Verfall 0

Meine Seele einer Ruine gleicht

Spuren 0

prasselnder Regen Tropfen, vereint zum Fluß