geschrieben
Ich behaupte nicht, mit Worten gut umgehen zu können. Ich bin kein Poet und kein Dichter. Aber gerne spiele ich mit den Worten, die in meinem Kopf existieren.
Schon seit einigen Jahren schreibe ich hin und wieder Gedanken nieder, die mich bewegen, inspirieren oder befallen. Sprachlich inspiriert beispielsweise von der wundervoll abstrakten und rätselhaften Poetik Endraums entstand so eine Reihe von Gedichten, von denen jedes einzelne eine Erinnerung an einen Gedanken darstellt. Nicht immer aktuell was meine Person betrifft, aber dennoch Teil von mir und deshalb hier zu lesen.
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1 January 1997 with no comments
In langen geraden Bahnen durchschneiden sie die Luft, die nach Angst riecht. Das Prasseln des Regens, der mein Traum ist, durchdringt die Konsistenz meines Geistes. Die Pfützen meines Bewußtseins verdunsten in einer Hitze, die aus dem Nichts kommt.
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1 January 1997 with no comments
Der unendliche Nachthimmel erstreckt sich über mir
behutsam bedeckt er mich, streichelt meinen Blick
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1 January 1997 with no comments
Schritte verhallen
ein Blick versiegt
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1 January 1997 with no comments
Im Augenschein
Im Zwielicht
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1 January 1997 with no comments
abseits
der Schleiernebel
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26 October 1996 with no comments
Das Warten mich zerfrisst
glitzerndes Mondlicht
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12 September 1996 with no comments
Ich schreite durch einen Wald. Ich bin allein. Mächtige, uralte Schönheit umgibt mich. Anmutige Riesen schließen die Stille in sich ein, die jetzt mich in sich aufnimmt. Durchdrungen wird sie vom holzigen Knarren greiser Natur und vom Rascheln der Blätter im verträumten Wind.
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11 September 1996 with no comments
Leere im Herzen
weinende Seele
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29 August 1996 with no comments
Meine Seele
einer Ruine gleicht
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25 August 1996 with no comments
prasselnder Regen
Tropfen, vereint zum Fluß